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Kapitel 5 - Waren – Branchen – Handel
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A 1a – Track 24
Speaker | Dialog |
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DIALOG 1 | |
Customer | Guten Tag, ein Kilo Kirschen bitte. |
Seller | Gerne. Die sind im Angebot. 5 Euro 50 das Kilo. Darf es noch etwas sein? |
Customer | Haben Sie schon Spargel? |
Seller | Ja, der erste dieses Jahr, hier aus der Region. Ausgezeichnete Qualität. |
Customer | Wie viel kostet er? |
Seller | 13 Euro das Kilo. |
Customer | Mmh, dann bitte 500 Gramm. |
DIALOG 2 | |
Customer | Guten Tag. Wir suchen einen neuen Fernseher. Sie haben hier zwei Geräte, die uns interessieren. Der SU 727 und der XC 42. Beide sind gleich groß, aber der XC 42 ist 100 Euro teurer. Was ist der Unterschied? Könnten Sie uns beraten? |
Seller | Gerne. Nun, der Unterschied liegt in der Bildauflösung. Der SU 727 hat Full HD und das andere Modell kann Ultra HD empfangen. |
Customer | Was bedeutet das? |
Seller | Das sind Standards für die Bildauflösung, also die Bildqualität. Ich kann Ihnen mal Bilder in beiden Standards zeigen … |
DIALOG 3 | |
Person 1 | Schau mal, die Hose, nur 39 Euro. Sie sieht gut aus. Was denkst du? |
Person 2 | Ja, das finde ich auch. Die haben hier oft Sonderangebote, wirklich tolle Preise. Ich habe hier schon oft etwas gekauft. Auch die günstigen Klamotten haben hier immer eine super Qualität. Schau doch mal, ob sie dir passt? |
Person 1 | Wo sind denn die Umkleidekabinen? |
DIALOG 4 | |
Person 1 | Sitzt du schon wieder am Bildschirm? |
Person 2 | Ja, ich brauche neue Schuhe. |
Person 1 | Aber wenn die nicht passen? |
Person 2 | Das macht nichts. Man kann alles problemlos zurücksenden und bei diesem Internet-Anbieter kostet das nichts. Das ist für mich besonders wichtig. Kaufen ohne Risiko. |
B 1a – Track 25
Anton Moss: Herzlich willkommen liebe Gäste zu unserer kleinen Führung durch unser Werk. Mein Name ist Anton Moss und ich leite diese Möbelfirma. Bevor ich Ihnen die Abteilungen und den Weg unserer Produkte vorstelle, kurz noch etwas zu unserem Unternehmen. Uns gibt es seit 1984. Damals gab es noch sehr wenige Möbelbauer, die sich Gedanken über eine umweltfreundliche Möbelproduktion machten. Wir haben klein angefangen, mit einer kleinen Tischlerei hier im Schwarzwald und 15 Mitarbeitern. Heute beschäftigen wir über 1000 Menschen und haben unseren Kundenkreis vergrößert. Umweltfreundliche Möbelproduktion bedeutet für uns, wir fällen nur so viele Bäume, wie wir brauchen. Das machen wir, damit das Holz nachwachsen kann. All das Holz, das wir verarbeiten, stammt von hier, es wird nicht aus anderen Ländern importiert. Und das bedeutet, es gibt keine langen Transportwege, die der Umwelt schaden. Außerdem verwenden wir keine umweltschädlichen Stoffe, sondern behandeln das Holz nur mit natürlichem Öl. Machen wir uns auf den Weg.
B 1b – Track 26
STATION 1
Anton Moss: So, hier sind wir nun bei der ersten Station angekommen: Hier werden neue Produkte entwickelt und bestehende Produkte verbessert. Es wird viel geforscht. In Laborversuchen wird die Nachhaltigkeit neuer Materialien getestet. Nach langen Versuchsreihen können die Möbel dann in die Produktion gehen.
STATION 2
Anton Moss: In diesem Gebäude werden die Möbel dann hergestellt. Das Holz wird zersägt – dabei haben die Mitarbeiter große Erfahrung im Umgang mit Maschinen. Diese technischen Anlagen werden regelmäßig gewartet.
STATION 3
Anton Moss: In dieser Halle werden die Möbel aufbewahrt. Jede Lieferung wird noch einmal genau geprüft. Spezielle Software zeigt an, welche Produkte fehlen. Diese Produkte werden dann in der Produktionsabteilung bestellt.
STATION 4
Anton Moss: Diese Abteilung befindet sich direkt neben dem Lager. Hier werden Lieferscheine ausgestellt und Rechnungen gedruckt. Außerdem werden hier die Mitarbeiter im Lager informiert, was verpackt und versandt werden soll.
STATION 5
Anton Moss: So, und hier werden die Möbel von Speditionen auf LKW und Container geladen und anschließend zu den Kunden gebracht.
STATION 6
Anton Moss: Nun, meine Damen und Herren, da ab hier unsere Waren unser Haus verlassen, möchte ich Ihnen den weiteren Produktweg auf dieser Tafel präsentieren. Also, hier links sehen Sie einen unserer Großkunden. Er kauft die hergestellten Möbel in großen Mengen und lagert sie bei sich. Von dort werden die Möbel weiter an den Einzelhandel verkauft.
STATION 7
Anton Moss: Und hier rechts außen sehen Sie, dass unsere Möbel vom Großhandel dann an die einzelnen Möbelgeschäfte geliefert werden. Dort werden sie an die Endkunden, also an Sie alle, verkauft.
STATION 8
Anton Moss: Ja, und als letzte Station möchte ich noch betonen: All das würde nicht ohne die Arbeit unserer Mitarbeiter in dieser Abteilung, die Sie hier rechts oben sehen, funktionieren. Ihre Aufgabe besteht darin, neue Kunden zu gewinnen und den Kontakt zu den bestehenden Kunden zu pflegen. Hier wird auch der Markt beobachtet – der Absatz und die Absatzwege werden hier geplant. Haben Sie vielen Dank, dass Sie bei dieser Runde durch unser Haus teilgenommen haben. Und kommen Sie gut wieder nach Hause.
C 3a – Track 27
Speaker | Dialog |
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Moderatorin | Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, hier sind wir wieder bei der Sendung „Berufe wünschen“. Heute haben wir drei Erwerbstätige zu Gast, die sich eine Veränderung im Beruf wünschen. Herr Hirz, wollen Sie den Anfang machen? |
Lothar Hirz | Ja, das kann ich machen. Ich bin LKW-Fahrer, oder Berufskraftfahrer, wie das heißt. Ich fahre für Speditionen, transportiere alle möglichen Güter. Dabei bin ich oft die ganze Woche unterwegs und nur am Wochenende zu Hause. Und das ist das Problem. Ich fahre zwar sehr gern LKW, aber die Arbeitszeiten sind sehr stressig. Ich würde gern bei einem städtischen Verkehrsbetrieb arbeiten. Personenverkehr an sich finde ich interessant, aber vor allen Dingen denke ich, dass die Arbeitsbedingungen in einem städtischen Betrieb besser sind. Auf jeden Fall hätte ich gern geregelte Arbeitszeiten. |
Moderatorin | Vielen Dank, Herr Hirz, für Ihre Offenheit. Und weshalb sind Sie unzufrieden, Frau Kipp? |
Anna Kipp | Ich habe Innenarchitektur und Architektur studiert, leider aber nur eine Stelle als Fachverkäuferin in einem Möbelgeschäft gefunden. Ich verkaufe nicht nur, meine Aufgabe besteht vor allem darin, Kunden zu beraten. Oft brauchen sie Tipps, wie sie ihre Wohnung einrichten sollen. Manchmal zeichne ich am Computer auch Pläne ihrer Wohnung, zum Beispiel, wenn es darum geht, auf kleinem Platz verschiedene Möbel anzuordnen. Leider ist die Arbeit nicht sehr gut bezahlt. Ich hätte gern ein besseres Gehalt und wäre gern in meinem gelernten Beruf tätig. Als Innenarchitektin oder Architektin könnte ich auch viel kreativer arbeiten. |
Moderatorin | Da drücken wir Ihnen die Daumen! Und warum wollen Sie, Herr Reda, sich beruflich verändern? |
Paolo Reda | Ich habe eine kleine Tischlerei. Die Arbeit mit Holz macht mir großen Spaß. Ich mag es, wenn ich nach meiner Arbeit sehen kann, dass etwas entstanden ist. Als Tischler bekomme ich unterschiedliche Aufträge, von der Entwicklung neuer Möbel bis hin zu Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten. Mit einer eigenen Firma trägt man aber immer ein großes finanzielles Risiko. Aus diesem Grund würde ich gern meine Selbstständigkeit aufgeben. So wäre ich gern fest angestellter Kundenberater bei einer großen Möbelfirma. |
C 4b – Track 28
- Lothar Hirz: Wenn ich bei der Stadt arbeiten würde, wäre ich zufriedener. Dann hätte ich geregelte Arbeitszeiten.
- Anna Kipp: Wenn ich als Architektin arbeiten könnte, wür de ich viel besser verdienen. Dann könnte ich kreativer sein.
- Paolo Reda: Wenn ich eine feste Anstellung hätte, müsste ich mir finanziell nicht mehr so viele Sorgen machen. Dann könnte ich mehr Urlaub machen.