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Kapitel 4 - Termine und Absprachen

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A 1b – Track 18

DIALOG 1

SpeakerDialog
Person 1Hi Ada, vergiss nicht, dass wir uns morgen mit den Leuten von der Firma ConCox zum Mittagessen treffen!
AdaMorgen? Ich dachte übermorgen!
Person 1Nein, schau, hier in meinem Kalender steht es. Das Treffen ist morgen, am sechsten Januar um 12.30 Uhr.

DIALOG 2

SpeakerDialog
Person 1Guten Tag, ich bin von der Firma AB. Ich komme, um bei Ihnen die Waschmaschine zu reparieren.
Person 2Oh, Sie sind ja früher hier, als ich gedacht habe.
Person 1Ja, ich war beim letzten Kunden schneller, als ich erwartet habe, und auf der Straße war nur wenig Verkehr.
Person 2Die Waschmaschine steht im Keller. Kommen Sie bitte mit.

DIALOG 3

SpeakerDialog
Waltraut MüllerFridolin und Söhne, Sie sprechen mit Waltraut Müller.
Armin FreudGuten Tag, Frau Müller, hier spricht Armin Freud. Kann ich mit Frau Dombrowski sprechen?
Waltraut MüllerFrau Dombrowski ist noch nicht im Haus. Kann ich ihr etwas ausrichten?
Armin FreudJa, wir haben heute um 11.00 Uhr einen Termin, also in einer Stunde. Ich werde mich etwas verspäten, denn ich stehe im Stau.
Waltraut MüllerJa, das sage ich Ihr.
Armin FreudVielen Dank und auf Wiederhören.

DIALOG 4

SpeakerDialog
Person 1Hallo, da bist du ja endlich, Susanne!
SusanneEntschuldige, dass ich etwas zu spät komme. Ich habe auf der Straße noch einen alten Freund getroffen. Wir haben uns kurz unterhalten.
Person 1Kein Problem. Ich habe auch noch nichts bestellt.
SusanneDann können wir das jetzt ja zusammen machen.

DIALOG 5

SpeakerDialog
Person 1Hier muss noch eine Mauer gezogen werden. Die muss bis zum nächsten Freitag fertig sein, damit wir den Terminplan einhalten können.
Person 2Das könnte schwierig werden, wir haben im Moment zu wenig Leute hier auf der Baustelle. Außerdem müssen wir noch die Bodenplatte für das Nachbarhaus fertig machen.
Person 1Das muss irgendwie klappen. Wir müssen den Zeitplan einhalten, sonst bekommen wir Probleme mit dem Bauherrn.
Person 2Ich will sehen, was wir machen können.

DIALOG 6

SpeakerDialog
Person 1Claudio, hast du Zeit, dir kurz diesen Vertrag anzuschauen?
ClaudioDas geht jetzt gar nicht. Ich muss um 12 Uhr im Rathaus sein. Es ist schon ziemlich spät. Ich muss mich beeilen. Ich schaue mir den Vertrag später an, wenn ich zurück bin.

A 2 – Track 19

  1. Vergiss nicht, dass wir uns morgen mit den Leuten von der Firma ConCox zum Mittagessen treffen!
  2. Ich werde mich etwas verspäten.
  3. Wir haben uns kurz unterhalten.
  4. Hast du Zeit, dir kurz diesen Vertrag anzuschauen?
  5. Ich muss mich beeilen.
  6. Ich schaue mir den Vertrag später an, wenn ich zurück bin.

B 2b – Track 20

SpeakerDialog
UrsulaFernando und Lydia, habt ihr die Mail wegen der Fortbildung gelesen?
LydiaJa, Ursula, ich habe sie gelesen.
FernandoIch auch.
UrsulaIch habe gerade mit den anderen aus der Abteilung gesprochen – sie bitten uns, dass zwei von uns oder wir alle drei an der Fortbildung teilnehmen, weil sie Kinder haben und das Wochenende mit der Familie zusammensein wollen. Sie haben versprochen, dass wir in den Osterferien unsere Urlaubszeit zuerst planen dürfen und sie sich nach uns richten, wenn wir uns um die Fortbildung kümmern.
LydiaOk, wir sind zeitlich sicher flexibler als sie. Ich wäre bereit, an der Fortbildung teilzunehmen. Ich habe an dem Wochenende nichts Besonderes vor. Wie ist es mit euch?
UrsulaIch habe eigentlich keine Zeit, denn ich wollte an dem Wochenende mit meiner Freundin eine Städtetour nach Paris machen.
FernandoIch habe das Wochenende auch schon verplant. Ich fahre mit meinem Fußballverein zu einem Spiel nach Böblingen und ich glaube, meine Mannschaftskollegen wären ziemlich verärgert, wenn ich nicht mitkomme.
LydiaAber allein gehe ich nicht zu der Fortbildung. Es ist auf jeden Fall besser, wenn wir zu zweit sind.
UrsulaDas stimmt, wir sollten dich nicht allein lassen. Zum Glück haben wir die Städtetour noch nicht fest gebucht. Ich werde noch einmal mit meiner Freundin sprechen, dass wir die Tour an einem anderen Wochenende machen.
FernandoDanke, Ursula. Dafür werde ich beim nächsten Mal länger bleiben und Überstunden machen, wenn es mal wieder Mehrarbeit am Abend gibt.
LydiaDann melde ich also Ursula und mich für die Fortbildung an und wir berichten euch allen dann auf der nächsten Abteilungsbesprechung nach der Fortbildung, was wir gelernt haben.

D 2a – Track 21

2a 1

SpeakerDialog
Person ABitte entschuldigen Sie!
Person BSie kommen ja schon wieder zu spät zu unserer Teamsitzung. Ich möchte Sie bitten, in Zukunft pünktlich zu sein.
Person AEs tut mir leid, aber ich musste noch mit der Einkaufsabteilung telefonieren.

2a 2

SpeakerDialog
Person ALuis, du kommst schon wieder zu spät. Der Arbeitsbeginn ist um 8.00 Uhr. Das sollte nicht mehr vorkommen. Beim nächsten Mal muss ich die Personalabteilung informieren.
LuisEs tut mir leid, aber auf der Hauptstraße war Stau.
Person ADu solltest früher zu Hause losfahren.
LuisOk, es wird nicht wieder vorkommen.
Person ADas hoffe ich.

2a 3

SpeakerDialog
Person AGuten Tag, wir liefern die neuen Gartenmöbel.
Person BNa, das wurde aber Zeit! Ich warte schon seit einer Stunde. Sie wollten doch um drei Uhr hier sein!
Person AEs tut uns leid, aber beim letzten Kunden hat es länger gedauert, als wir erwartet haben.

B 4b – Track 22

SpeakerDialog
MartinAlyssa, wir müssen uns ja noch einigen, wie wir in den Sommerferien, also von Mitte Juli bis Ende August, Urlaub machen. Wichtig ist, dass immer nur maximal drei von uns fünf Kollegen hier im Servicecenter gleichzeitig Urlaub machen können.
AlyssaIch weiß, Martin. Die Rundmail von der Geschäftsleitung zum Urlaub habe ich auch gelesen. Was ist mit Fabricio, Anahita und Patricia? Wir hatten vereinbart, dass sie zuerst ihren Urlaub planen, weil sie Kinder haben und nur Urlaub nehmen können, wenn die Schulferien sind.
MartinSie haben sich schon geeinigt. Anahita macht vom 16. Juli bis 1. August Urlaub, Fabricio vom 3. bis 22. August und Patricia vom 15. bis 30. August.
AlyssaDann wird es schwierig. Unser neues Haus wird Anfang August fertig gebaut. Danach wollen wir umziehen und dann eigentlich vom 15. bis 31. August Urlaub machen.
MartinDas geht aber nicht. Wenn Fabricio und Patricia vom 15. bis 22. August gleichzeitig weg sind, muss einer von uns neben Anahita hier sein.
AlyssaWas machen wir dann? Eigentlich würde ich auch gern ab Mitte August Urlaub haben. Könntest du auch im September Urlaub machen?
MartinNein, das geht bei mir nicht. Was ist mit dir? Kannst du vielleicht im September in Urlaub gehen?
AlyssaDas kann ich auf keinen Fall. Mein Mann ist den ganzen September beruflich in den USA.
MartinDann schlage ich Folgendes vor: Wenn du nur die letzten zwei Wochen im August Urlaub machen kannst, mache ich wie Anahita von Mitte bis Ende Juli Urlaub. Dann kannst du ohne Probleme von Mitte bis Ende August wegfahren.
AlyssaEinverstanden und vielen Dank. Im nächsten Jahr darfst du dann zuerst entscheiden, wann du deinen Sommerurlaub nimmst.

D 3a – Track 23

SpeakerDialog
ModeratorLiebe Hörerinnen und Hörer, unser heutiges Thema ist Pünktlichkeit. Sind die Deutschen tatsächlich so pünktlich, wie man allgemein sagt? Oder gibt es auch Situationen, in denen man unpünktlich sein kann, ohne dass es Probleme gibt? Dazu haben wir einige Leute auf der Straße befragt.
Frau Lutter zum Beispiel sagt:
Frau LutterJa, ganz ohne Pünktlichkeit funktioniert der Alltag nicht, aber es gibt auch Situationen, wo man nicht ganz pünktlich sein muss. Wenn zum Beispiel auf der Einladung zu einer Party steht „ab 20.00 Uhr“, dann ist es nicht so schlimm, wenn man eine Stunde später kommt. Die Gastgeber rechnen nicht mit der Pünktlichkeit ihrer Gäste. Aber in anderen Situationen, zum Beispiel bei der Arbeit, ist Pünktlichkeit schon sehr wichtig. Ich persönlich glaube, dass ich ein eher pünktlicher Mensch bin. Nicht nur bei der Arbeit, sondern auch, wenn ich zum Beispiel in einem Café verabredet bin und eine Freundin oder ein Freund wartet auf mich. Dann versuche ich immer, nicht mehr als maximal fünf Minuten zu spät zu kommen.
ModeratorUnd das sagt Herr Landowski:
Herr LandowskiPünktlichkeit in Deutschland? Ich bin nicht ganz sicher, ob man Pünktlichkeit in Deutschland wirklich so ernst nimmt. Viele Leute – und ich gehöre dazu – sind eher unpünktlich. Zum Glück habe ich flexible Arbeitszeiten und kann selbst entscheiden, wann ich an meinem Arbeitsplatz bin und wann ich ihn verlasse, denn sonst würde ich sicher Probleme mit meinen Vorgesetzten bekommen. Es kann schon vorkommen, dass ich mich zum Beispiel bei einer Einladung bei einer Freundin 20 oder auch 30 Minuten verspäte – aber auf jeden Fall rufe ich dann an und sage, dass ich später komme als geplant. Ich bin auch nicht verärgert, wenn Leute verspätet zu einer Verabredung mit mir kommen.
ModeratorHerr Vargas sagt zu dem Thema:
Herr VargasGanz sicher gehöre ich zu den pünktlichen Menschen, sowohl bei privaten Verabredungen als auch im Beruf – zum Beispiel bei Besprechungen mit Kollegen oder Kundenterminen. Ich mag es auch nicht, wenn andere zu spät kommen. Es kann aber passieren, dass man keine Chance hat, pünktlich zu sein, zum Beispiel, wenn es Zugverspätungen oder Staus auf den Autobahnen gibt, was ja nicht so selten vorkommt. Damit das Risiko für Verspätungen aus diesen Gründen nicht zu groß wird, plane ich immer sehr viel Zeit für Auto- oder Bahnfahrten ein, wenn ich zu einem wichtigen Termin muss oder zu einem bestimmten Zeitpunkt am Flughafen sein muss. So habe ich am Flughafen manchmal zwar lange Wartezeiten, aber das ist immer noch besser, als einen Flug zu verpassen. Natürlich ist es dann ärgerlich, wenn auch der Flug Verspätung hat.
ModeratorUnd Frau Siri meint:
Frau SiriEs gibt Situationen, in denen es besser ist, etwas früher zu kommen als vereinbart. Und es gibt Situationen, wo es vielleicht sogar etwas besser ist, etwas später zu kommen als vereinbart. Bei einem Arzttermin, aber auch bei einem Bewerbungsgespräch sollte man ruhig etwas früher kommen als vereinbart – so zehn Minuten. Wenn man aber zum Beispiel eine Verabredung zum Essen um 19.00 Uhr hat, dann ist es nicht ganz so schlimm, wenn man etwas später kommt. Ich meine mit „etwas später“ natürlich nicht zu viel. Zehn Minuten finde ich in Ordnung – das ist vielleicht auch ganz gut, denn so haben die Gastgeber etwas weniger Hektik, wenn sie zum Beispiel noch den Tisch decken müssen. Das ist jedenfalls meine Meinung.