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Kapitel 3 - Ein neuer Arbeitsplatz
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A 3a – Track 10
Speaker | Dialog |
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Nadezhda Zorina | Guten Tag, mein Name ist Nadezhda Zorina. Heute ist mein erster Arbeitstag. Ich bin die neue Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung. Ich sollte mich bei meinem Vorgesetzen, Herrn Mester, melden. |
Empfang | Herzlich willkommen. Einen Moment, ich rufe Herrn Mester an. |
(Telefonat) | Hallo, Herr Mester, hier ist der Empfang. Frau Zorina ist da. |
Empfang | Nehmen Sie doch bitte Platz. Herr Mester holt Sie gleich ab. |
Nadezhda Zorina | Vielen Dank. |
Herr Mester | Guten Tag, Frau Zorina. Schön, dass Sie da sind. |
Nadezhda Zorina | Guten Tag. Ich freue mich auch auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Team. |
Herr Mester | Kommen Sie doch bitte mit. Wir gehen am besten als Erstes in die Personalabteilung gleich hier links im Erdgeschoss. Dort bekommen Sie Ihren Büroschlüssel und einen Firmenausweis. Den brauchen Sie morgens und abends für die Zeiterfassung. Brauchen Sie auch einen Schlüssel für die Tiefgarage? |
Nadezhda Zorina | Nein, ich komme mit den Öffentlichen zur Arbeit. |
Herr Mester | Gut. Wenn Sie in der Personalabteilung fertig sind, zeige ich Ihnen Ihren Arbeitsplatz und stelle Sie Ihren Kollegen und Kolleginnen vor. Die Finanzbuchhaltung befindet sich im ersten Stock direkt neben der Marketingabteilung. Aber das wissen Sie ja. Das Vorstellungsgespräch hat ja dort im Konferenzraum stattgefunden. |
Nadezhda Zorina | Ja, ich erinnere mich. |
(Im Büro) | Hallo. Sie wissen ja alle, dass heute unsere neue Kollegin anfängt. Das ist Frau Zorina. Sie wird unser Team verstärken und vor allem Rechnungen prüfen und bezahlen sowie interne Reisekosten verbuchen. |
drei Kollegen | Guten Tag. / Hallo. / Herzlich willkommen in unserer Abteilung. |
Nadezhda Zorina | Guten Tag. |
Herr Mester | Das sind Frau Braun und Frau Fischer. Und das ist Herr Heidenberger. Er wird sich während Ihrer Einarbeitung um Sie kümmern. Wenn Sie also Fragen haben, sprechen Sie ihn an. |
Herr Heidenberger | Hallo, Frau Zorina. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. |
Herr Mester | Der Schreibtisch dort neben dem Fenster – das ist Ihr Arbeitsplatz. Rechner, Telefon – alles da. Und Ihren Mantel können Sie in den Schrank dort hängen. |
Nadezhda Zorina | Vielen Dank. |
Herr Mester | Ich zeige Ihnen jetzt die wichtigen Abteilungen in der Firma und gebe Ihnen anschließend noch einige Informationen über die Baier Metallverarbeitung GmbH. Sie wissen ja bereits, die Firma wurde Anfang der Fünfzigerjahre von Herrn Baier gegründet. Aber dazu später mehr. Danach wird Herr Heidenberger Sie über Ihre Aufgaben in den nächsten Tagen informieren. |
B 1a – Track 11
Speaker | Dialog |
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Nadezhda Zorina | Hi, Carlos, wie geht's? |
Carlos | Sehr gut, und dir, Nadezhda? |
Nadezhda Zorina | Mir geht es auch sehr gut. Du weißt ja, ich habe einen neuen Job bei Baier angefangen. Heute war mein erster Tag. |
Carlos | Stimmt. Und wie waren die neuen Kollegen? |
Nadezhda Zorina | Sehr nett. Ich glaube, die Arbeit wird mir Spaß machen. Lernst du eigentlich noch Italienisch an der Volkshochschule? |
Carlos | Natürlich. Ich bin jetzt im dritten Semester und möchte am Ende des Kurses die A1-Prüfung machen. Nach dem Kurs mache ich dann zwei Wochen Urlaub in Italien. |
Nadezhda Zorina | Findest du es nicht anstrengend, jede Woche abends noch zu lernen? |
Carlos | Manchmal habe ich natürlich keine Lust, nach der Arbeit noch in die Volkshochschule zu fahren. Es ist auch nicht immer einfach, Zeit für die Hausaufgaben zu finden. Aber es macht mir Spaß, mit anderen zusammen zu lernen. Schau dir doch auch mal das Volkshochschulprogramm an. Da gibt es bestimmt Kurse, die dich interessieren. |
Nadezhda Zorina | Vielleicht hast du recht. Ein bisschen Abwechslung vom Arbeitsalltag wäre bestimmt gut. Weißt du, wann das nächste Semester anfängt? |
Carlos | Ich glaube in der ersten oder zweiten Februarwoche. Du kannst dir übrigens das ganze Programm online anschauen. Vielleicht können wir ja einen Kurs zusammen machen. |
Nadezhda Zorina | Das ist eine gute Idee. Also … |
C 1b – Track 12
Speaker | Dialog |
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Herr Mester | Liebe Kolleginnen und Kollegen, schön, dass Sie alle pünktlich zu unserer wöchentlichen Teamsitzung gekommen sind. Frau Sokolowski ist leider krank. Sie hat eine Grippe. … Wir haben heute nur eine halbe Stunde Zeit, da ich um halb zehn der Geschäftsführung berichten muss, wie hoch im letzten Monat unsere Einnahmen und Ausgaben waren und wie sich unsere Umsätze entwickelt haben. Bevor wir anfangen – wer schreibt das Protokoll? Frau Fischer, könnten Sie das bitte übernehmen? |
Frau Fischer | Herr Mester, ich habe erst letzte Woche Protokoll geschrieben. Könnte nicht … |
Herr Mester | Stimmt. Frau Braun, hätten Sie vielleicht Zeit? |
Frau Braun | Kein Problem, das kann ich gern machen. |
Herr Mester | Danke. (…) Ich habe Ihnen allen gestern die Tagesordnung gemailt. Fast alle haben ja bereits unsere neue Kollegin, Nadezhda Zorina, kennengelernt. Frau Zorina, vielleicht stellen Sie sich in der Runde noch einmal kurz vor, denn einige Kollegen waren krank und sind heute erst wieder da. |
Nadezhda Zorina | Guten Tag. Also, ich komme aus Russland, aus Samara. Ich bin vor fünf Jahren mit meinem Mann nach Deutschland gekommen. Nachdem ich an der Volkshochschule Deutsch gelernt hatte, habe ich eine einjährige Ausbildung zur geprüften Bilanzbuchhalterin an der IHK in Duisburg gemacht. Anschließend habe ich ein Jahr lang als Buchhalterin als Elternvertretung bei der Klatt GmbH gearbeitet. Ich freue mich natürlich, dass ich hier in einem netten Team eine Stelle bekommen habe. |
Herr Mester | Vielen Dank, Frau Zorina. Wir freuen uns alle, dass Sie hier sind. Kommen wir zu TOP 1 – Probleme mit der neuen Software. Herr Heidenberger, Sie haben diesen Tagesordnungspunkt gemeldet. Was für Probleme gibt es denn? |
Herr Heidenberger | Die Software ist leider ziemlich kompliziert und sehr schwer zu bedienen. Es sind in den letzten Wochen deshalb einige Fehler passiert. Ich schlage vor, dass wir eine zweite Schulung bekommen. |
Herr Mester | Das ist eine sehr gute Idee. Ich werde versuchen, bald einen Termin für eine Schulung zu bekommen. Kommen wir zum zweiten Tagesordnungspunkt – Verzögerungen beim Bezahlen von Rechnungen. |
Frau Fischer | Herr Mester, wir kommen einfach nicht hinterher. Wir brauchen Verstärkung. Wir schaffen es einfach nicht mehr. Es ist natürlich schön, dass Frau Zorina jetzt angefangen hat, aber wir bräuchten mindestens noch einen weiteren Buchhalter. |
Herr Mester | Ich weiß, dass Sie alle sehr engagiert arbeiten. Wäre es möglich, in den nächsten Wochen Überstunden zu machen? |
Frau Fischer | Das geht leider nicht. Ich muss nach der Arbeit immer meine Tochter von der Kita abholen. |
Herr Mester | Dann müssen wir eine andere Lösung suchen. Ich werde mit der Personalabteilung sprechen und noch eine Stelle beantragen. |
Frau Fischer | Sehr gut. |
Herr Mester | Kommen wir zum letzten Punkt auf der Tagesordnung: Urlaubspläne in der Ferienzeit. Bitte tragen Sie Ihre Urlaubspläne in den Ferienkalender ein. |
Frau Braun | Einverstanden. Machen wir. |
Herr Mester | Sie wissen ja, Mitarbeitende mit schulpflichtigen Kindern haben Vorrang. Da ich jetzt gehen muss, schlage ich vor, dass wir in der nächsten Woche darüber sprechen, wer wann Urlaub machen möchte. |
C 2a – Track 13
Schreiben Sie das Protokoll!
Schreiben Sie bitte das Protokoll.
Können Sie bitte das Protokoll schreiben?
Würden Sie bitte das Protokoll schreiben?
Könnten Sie vielleicht das Protokoll schreiben?
Dürfte ich Sie bitten, das Protokoll zu schreiben?
A 1a – Track 14
1 Ulf Eck ist seit vier Jahren Geschäftsführer der Baier AG in Stuttgart. Die Firma hat ca. 1000 Mitarbeitende und produ ziert Bauteile für die Automobilindustrie. Herr Eck leitet das Unternehmen und trifft alle wichtigen Entscheidungen. 2 Frau Ina Schmidt ist die Sekretärin von Herrn Eck. Sie schreibt E-Mails und Briefe, plant und organisiert Termine und Reisen. 3 Frau Dr. Huml leitet die Personalabteilung sowie den Bereich Buchhaltung. Dort werden Rechnungen geprüft, Lieferanten bezahlt und Gehälter an die Mitarbeitenden überwiesen. 4 Die Abteilung Vertrieb wird von Herrn Yi geleitet. Er organi siert den Verkauf und berät die Kunden. 5 Frau Ada Delgado, Leiterin der Marketingabteilung, ist zu ständig für Werbung und Marktforschung. 6 Sonia Seddik leitet den Bereich IT. Sie und ihre Mitarbeiten den warten die Computer und Server und schulen die Kolle gen und Kolleginnen, wenn neue Software-Programme einge führt werden. 7 In der Abteilung Forschung und Entwicklung von Herrn Dr. Jo Ross werden neue Produkte entwickelt. 8 Und Jan Hofer plant und steuert die Produktion und ist zu ständig für die Qualität.
A 2a – Track 15
Speaker | Dialog |
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A | Kann ich Ihnen helfen? |
B | Ja, gerne. Wo finde ich den Konferenzraum? |
A | Der Konferenzraum ist im ersten Obergeschoss. Sie können den Aufzug benutzen. Gehen Sie hier geradeaus den Gang entlang und dann rechts. Der Aufzug ist neben der Treppe. Wenn Sie im ersten Obergeschoss aus dem Aufzug treten, gehen Sie links. Der Konferenzraum ist der nächste Raum hinter der Teeküche. |
B | Vielen Dank. |
B 1 – Track 16
Speaker | Dialog |
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Tim | Hallo Mai-Lin, hallo Danylo. Ich mache gerade Tee. Wollt ihr auch einen trinken? |
Mai-Lin | Hi, Tim. Ja gern, danke. Der Arbeitstag war bis jetzt wieder ziemlich anstrengend. Es gibt so viel zu tun in meiner Abteilung. |
Danylo | Ich bin auch total kaputt und müde. Ich brauche etwas Stärkeres. Ich trinke lieber einen Espresso und keinen Tee. Ich freue mich schon auf den Feierabend in zwei Stunden. |
Tim | Hast du etwas Besonderes vor? |
Danylo | Eigentlich nicht. Wenn ich nach Hause komme, gehe ich immer zuerst mit meinem Hund spazieren. Da kann ich den Stress vom Arbeitstag abbauen und mich erholen. |
Mai-Lin | Gehst du denn auch bei schlechtem Wetter mit deinem Hund raus? |
Danylo | Mein Hund muss raus, auch wenn es regnet oder schneit. Schlechtes Wetter macht mir nichts aus. Du kennst ja das Sprichwort: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Nur wenn es sehr kalt ist, gehe ich nicht so lange mit ihm spazieren. |
Mai-Lin | Also, ich muss heute Abend noch mit meinem Mann zur Volkshochschule. Wir möchten im Sommer in Spanien Urlaub machen und wollten deshalb ein bisschen Spanisch lernen. Wir haben gerade den ersten Kurs beendet und fangen jetzt mit dem zweiten an. |
Tim | Spanisch wollte ich auch schon immer lernen. Wie oft findet der Kurs denn statt? |
Mai-Lin | Es ist ein Intensivkurs. Er findet immer dienstags und donnerstags von 18 Uhr bis 20.30 Uhr statt. |
Danylo | Musst du auch Hausaufgaben machen? |
Mai-Lin | Natürlich. Meistens lerne oder wiederhole ich Vokabeln im Bus, wenn ich abends nach Hause fahre. Ich habe eine Vokabel-App auf mein Smartphone heruntergeladen. Das ist toll. Und am Wochenende lerne ich immer daheim. Obwohl ich manchmal keine Lust habe. |
Danylo | Ich glaube, ich hätte keine Lust, in der Freizeit noch eine Sprache zu lernen. |
Tim | Ich habe vor einigen Jahren auch an der VHS Spanisch gelernt. Ich war aber abends immer so müde und habe deshalb nur einen Kurs gemacht. |
Mai-Lin | Ja, es ist wirklich nicht immer einfach, nach der Arbeit zu lernen. |
Tim | Ich habe mich allerdings jetzt wieder für einen Kurs an der VHS angemeldet. |
Mai-Lin | Wofür denn? |
Tim | Ich habe mich schon immer für Fotografie interessiert und auch schon sehr viele Fotos mit meinem Smartphone gemacht. Jetzt habe ich mir eine digitale Kamera gekauft und wollte die technischen Grundlagen kennenlernen, damit ich noch besser fotografieren kann. Der Kurs findet aber nur an einem Wochenende statt – und es gibt keine Hausaufgaben! |
D 2 – Track 17
1. Dialog
Speaker | Dialog |
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Herr Marcos | Herr Marcos, in unserer Firma ist es üblich, dass sich alle Mitarbeiter duzen. Das gilt auch für mich als Abteilungsleiter. Ich heiße Ludwig. |
Pedro | Das freut mich, Herr Santander, äh …, Ludwig. Ich bin Pedro. |
2. Dialog
Speaker | Dialog |
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Frau Tanaka | Frau Tanaka, sicher bin ich einige Jahre älter als Sie, aber weil wir jetzt schon einige Monate sehr gut zusammenarbeiten, sollten wir nicht mehr so förmlich sein und Du zueinander sagen. Mein Vorname ist Elham. |
Elham | Toll, Elham. Ja, wir sollten uns duzen. Ich bin Ayaka. |
3. Dialog
Speaker | Dialog |
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Robert Hansen | Guten Tag, mein Name ist Robert Hansen. Ich bin neu hier in der Firma. Sie sind Frau Olsen, richtig? |
Svenja Olsen | Also, unter Kollegen duzen sich hier alle Mitarbeiter. Ja, mein Nachname ist Olsen, aber hier bin ich Svenja. Freut mich, dich kennenzulernen, Robert. |
Robert Hansen | Ja, also dann guten Tag, Svenja. |